Ein gutes Beispiel dafür ist unser neu produziertes Format „EWE erklärt“, das wir für das Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE produziert haben.
Dabei sind vier hochwertige Filme als YouTube-Reihe entstanden - mit insgesamt fast 40 Minuten Laufzeit, gedreht in nur zwei vollgepackten Produktionstagen, entwickelt und umgesetzt innerhalb von acht Wochen.
Dazu gehört natürlich einiges: Großes Team, aufwendiges Setdesign, professioneller Schauspieler, mehrere Kostümwechsel, Teleprompter, Dolly, Lichtteam, Ton, Maske, Aufnahmeleitung, Making-of, und und und...
Kurz gesagt: eine Produktion, bei der wirklich alles zusammenkommt.
Doch bevor wir tiefer einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, warum solche Produktionen überhaupt entstehen.
Wenn Content mehr sein muss als nur ein Video
Unternehmen investieren heute enorm viel Zeit und Budget in Inhalte.
- Kampagnen werden geplant
- Zielgruppen analysiert
- Botschaften definiert
- Marketingstrategien aufgebaut
Und irgendwann steht die entscheidende Frage im Raum:
Wie übersetzt man all das in Content, der Menschen wirklich erreicht?
Das darf dann nicht wie Werbung wirken und auf keinen Fall langweilig sein. Informieren muss es aber natürlich trotzdem.
Das Ziel bei „EWE erklärt“ war genau das.
Ein Format, das:
- komplexe Themen verständlich macht
- gleichzeitig unterhält
- hochwertig produziert ist
- langfristig weitergeführt werden kann
Eine Mischung aus Erklärformat, Unterhaltung und Kampagnencontent.
Vom Gefühl her irgendwo zwischen klassischem Wissensformat und moderner YouTube-Produktion. Mit einem Stil, der bewusst ein wenig an klassische Infotainment-Formate erinnert, die man aus dem Fernsehen kennt.
Doch bevor überhaupt eine Kamera aufgebaut wird, beginnt bei solchen Projekten die eigentliche Arbeit.
Die Phase, die niemand sieht: Vorbereitung
Stell dir vor, du startest ein Projekt dieser Größenordnung. Der Auftrag ist frisch. Die Deadline steht fest. Acht Wochen bis zur Veröffentlichung.
In dieser Zeit müssen entstehen:
- vier komplette Konzepte
- ein Drehplan für mehrere Filme
- Schauspielcasting
- Locationplanung
- Technikplanung
- Kostüme
- Setdesign
- Produktionsorganisation
- Postproduktion
- Abstimmungsrunden
- Animationen
Der erste Schritt: Inhalt verstehen.
Für „EWE erklärt“ bedeutete das, dass wir uns durch eine enorme Menge an Material gearbeitet haben:
- PDFs
- Online-Ratgeber
- Informationsseiten
- Hintergrundmaterial
Alles rund um Themen, die EWE bereits vorbereitet hatte. Doch Informationen allein reichen nicht.
Der eigentliche Job besteht darin, diese Inhalte so zu übersetzen, dass sie:
- verständlich bleiben
- natürlich klingen
- spannend erzählt werden
- und nicht wie ein Lehrbuch wirken
Also wird gestrichen, umformuliert und verdichtet. Bis aus komplexen Themen plötzlich Geschichten werden, die sich angenehm anschauen lassen.
Organisation auf Hollywoodniveau
Parallel zur Konzeption läuft im Hintergrund die gesamte Produktionsplanung. Denn eine Produktion mit großem Team bedeutet vor allem eines: Organisation.
Wer arbeitet wann? Welche externen Spezialisten werden gebraucht? Wer reist von wo an? Wo werden die Personen untergebracht? Wann müssen welche Antworten vom Kunden kommen, damit der Zeitplan nicht kippt?
Ein Beispiel: die Location.
Statt direkt bei EWE zu drehen, haben wir bewusst eine andere Lösung gewählt. Durch unser Netzwerk konnten wir in unmittelbarer Nähe zu unserem Standort ein passendes Haus anmieten - perfekt für mehrere Sets und unterschiedliche Szenen.
Der Vorteil:
- kein Reiseaufwand für ein großes Team
- effizientere Drehtage
- geringere Kosten für den Kunden
Ein gutes Beispiel dafür, wie Erfahrung und Netzwerk große Produktionen nicht nur besser, sondern auch wirtschaftlicher machen. An der Stelle nochmal vielen Dank an DASMASSIVHAUS für die Vermietung der großartigen Location.
Zwei Drehtage, die komplett durchgetaktet sind
Wenn die Vorbereitung abgeschlossen ist, kommt der Moment, auf den alles hinausläuft:
Der Dreh.
Zwei Tage. Von morgens bis abends. Minutiös geplant. Jede Szene hat ihren Slot. Jeder Umbau ist kalkuliert. Jeder Kostümwechsel eingeplant.
Eine perfekte Kreativ-Symphonie aus Regie, Kamera, Ton, Licht, Maske, Kameraassistenz, Aufnahmeleitung, Setdesign und vielen weiteren spezifisch ausgebildeten Profis. Bei großen Produktionen entscheidet genau diese Planung dann darüber, ob ein Projekt funktioniert oder im Chaos endet.
Dazu ein professioneller Darsteller, der durch die Filme führt und die Inhalte lebendig macht. Zwischen den Szenen werden Sets umgebaut, Licht neu gesetzt, Kameraachsen angepasst, Texte abgestimmt.
Der Zeitplan ist eng. Doch genau dafür ist Vorbereitung da.
Denn wenn am Set alles ineinandergreift, entsteht eine Produktion, die sich am Ende nicht nach „Erklärvideo“ anfühlt, sondern nach echtem Content.
Ein Format entsteht
Während der Produktion wird schnell klar: Hier entsteht mehr als nur ein einzelnes Video.
Das Format ist von Anfang an so aufgebaut, dass es langfristig weitergeführt werden kann.
Ähnlich wie bekannte Wissensformate funktioniert „EWE erklärt“ über eine klare Struktur:
- wiederkehrende Moderation
- klarer visueller Stil
- wiedererkennbare Dramaturgie
So kann aus einzelnen Episoden später eine ganze Reihe entstehen. Mit neuen Themen, neuen Folgen, vielleicht sogar neuen Locations. Der Pilot legt die Grundlage für alles, was danach kommen kann.
Die Postproduktion: Hier wird aus Rohmaterial ein Format
Nach dem Dreh beginnt der zweite große Teil der Arbeit.
Postproduktion.
Hier entsteht aus vielen Stunden Material das eigentliche Format.
Die Schritte:
- Schnitt der vier Hauptfilme
- Sounddesign
- Musik
- Farbkorrektur
- Animationen
- Abstimmungsrunden mit dem Kunden
Und manchmal kommen währenddessen neue Ideen dazu. So auch hier.
Bei der Animation der Sendeverpackung für das Format, also Intro, Outro und grafische Elemente, wollten wir den Production Value noch weiter steigern und haben kurzerhand mit unseren hochbegabten Freunden von IMAscore einen individuellen und einzigartigen EWE Erklärt Soundtrack entwickelt.
Parallel wurden außerdem zusätzliche Inhalte produziert:
- Kurzformate für Social Media
- Hochformat-Clips
- Thumbnails
- Teaser
Content, der auf die langen Filme verweist und neue Zuschauer ins Format bringt.
Und dann passiert das, worauf alles hinausläuft
Der Moment der Veröffentlichung:
Die Videos gehen online. Und plötzlich beginnen die Zahlen zu steigen.
Innerhalb kurzer Zeit erreicht das Format über eine halbe Million Aufrufe auf YouTube - andere Plattformen noch gar nicht eingerechnet.
Noch spannender:
Die Watchthrough-Rate liegt überdurchschnittlich hoch. Ein Wert, der zeigt, dass Zuschauer nicht nur klicken, sondern tatsächlich dranbleiben.
Für ein Format dieser Länge ist das ein sehr starkes Signal. Vor allem für Inhalte, die gleichzeitig informieren und unterhalten sollen.
Du glaubst uns nicht? Schau doch mal selbst bei EWE auf Youtube rein.
Warum solche Produktionen nicht zufällig entstehen
Projekte wie „EWE erklärt“ sind kein Zufall.
Sie entstehen aus einer Kombination von:
- Erfahrung
- Kreativität
- Organisation
- Netzwerk
- Produktionskapazität
Und genau deshalb gibt es eine klare Grenze zwischen zwei Arten von Content.
Auf der einen Seite: Content, den man schnell und unkompliziert produzieren kann.
Auf der anderen Seite: Produktionen, bei denen sehr viel auf dem Spiel steht.
Wenn Unternehmen:
- große Kampagnen starten
- erhebliche Budgets investieren
- ihre Marke sichtbar machen wollen
- langfristige Formate aufbauen
Dann reicht eine einfache Produktion oft nicht mehr.
Dann braucht es ein Team, das nicht nur filmt, sondern Produktion ganzheitlich denkt. Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Und das neben Deadlines, Budgets und Organisation auch die kreativen Anforderungen eines solchen XXL-Projekts zuverlässig umsetzen kann.
Hochwertiger Content wirkt. Gerade heute
Wir leben in einer Zeit, in der Content überall ist. KI generiert Bilder, Algorithmen produzieren Texte, Videos entstehen im Minutentakt.
Doch genau deshalb wird etwas anderes immer wichtiger:
Echte, hochwertige Produktionen.
Content, bei dem sichtbar ist:
- dass Menschen dahinterstehen
- dass Zeit investiert wurde
- dass Geschichten erzählt werden
Menschen merken den Unterschied und reagieren darauf. Sie schauen länger zu. Sie teilen Inhalte häufiger. Sie vertrauen Marken stärker.
Wann sich eine große Produktion wirklich lohnt
Nicht jedes Projekt braucht eine große Produktionsfirma wie Picture Colada.
Viele Inhalte können klein, schnell und effizient entstehen. Doch es gibt Momente, in denen sich eine professionelle Produktion wirklich auszahlt.
Zum Beispiel wenn:
- ein neues Format entsteht
- eine große Kampagne startet
- ein Unternehmen seine Marke stärker positionieren will
- komplexe Inhalte verständlich erklärt werden sollen
- Reichweite wirklich wichtig ist
Dann kann eine Produktion von Picture Colada den Unterschied machen zwischen „Ein Video wurde veröffentlicht“ und „Ein Format wurde geschaffen“.
„EWE erklärt“ ist ein gutes Beispiel dafür.
Vier Filme. Zwei Drehtage. Acht Wochen Produktionszeit.
Und ein Format, das gerade erst beginnt.
Du willst wissen, welche Filme bei diesem Projekt entstanden sind?
➡️ Hier findest du alle entstandenen Filme und weitere Hintergrundinfos zum Projekt.
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